Alltagsleben im Mittelalter by Otto Borst

By Otto Borst

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Einführung in die Mengenlehre: Die Mengenlehre Georg Cantors und ihre Axiomatisierung durch Ernst Zermelo

Das Buch, das nun in verbesserter und erweiterter Auflage vorliegt, behandelt die Basis-Resultate der Mengenlehre aus der Zeit Cantors und Zermelos, was once etwa den Zeitraum von 1870 - 1930 abdeckt. Die Ideen dieser Zeit bilden das Herz der Disziplin und haben das heutige Bild der Mathematik entscheidend mit geprägt.

Text, Context, Pretext: Critical Issues in Discourse Analysis

Content material: bankruptcy 1 textual content and Discourse (pages 1–16): bankruptcy 2 textual content and Grammar (pages 17–35): bankruptcy three Context (pages 36–57): bankruptcy four Context and Co? textual content (pages 58–73): bankruptcy five Pretext (pages 74–88): bankruptcy 6 severe Discourse research (pages 89–111): bankruptcy 7 textual content and Corpus research (pages 112–127): bankruptcy eight research and Interpretation (pages 128–146): bankruptcy nine procedure and strategy (pages 147–164): bankruptcy 10 end (pages 165–174):

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Indessen gehört die Entdeckung der Perspektive ebenso in diese neue Horizonte aufreißende Entwicklung wie der Wechsel und die doppelte Buchführung, die sich im Verlaufe dieses Säkulums einbürgern und wesentlich zur Eigenwertigkeit der Handelspraxis und zur »Technisierung« des Lebens beitragen. Aber dieser Zuwachs korrespondiert mit unverkennbaren Erschütterungen. Daß zwischen dem 0. und 4. Jahrhundert ein wirtschaftliches Wachstum sich breitmacht, ist nicht zu verkennen, auch wenn man innerhalb dieser Konjunktur die Veränderungen der Wirtschafts- und Sozialstruktur ebenso berücksichtigen muß wie den Übergang von der Naturalwirtschaft zur Geldwirtschaft und die Entwicklungen des Feudalzinses.

Im Grunde wenig geändert hat«. Legt man die Maßstäbe europäischer Industrialisierung an, käme man ja auch zu einer enttäuschenden Bilanz: im Hüttenwesen bringt auch die Einführung der Hochöfen keine umwälzende Neuerung, im Maschinenbau kommt es, von der Kurbel abgesehen, »praktisch zu keinerlei Fortschritt«, in der Geldwirtschaft konstatiert man sogar eine Rückschrittlichkeit. Aber hat das Mittelalter darum im industriellen Bereich »nichts Wesentliches geleistet« (J. Le Goff)? Hat sich der Fortschritt nur auf das geistige Leben bezogen, womit dann die bedeutenden Fortschritte in der Bauhüttentechnik und in der Maltechnik erklärbar wären?

Vermählt, die Ministerialen sind nichts anderes als Aufsteiger, die Wanderung vom Land in die Stadt bringt meist einen gesellschaftlichen Aufstieg, die von Karl V. 530 in den erblichen Reichsgrafenstand erhobenen Fugger kommen aus dem bäuerlichen Graben bei Schwabmünchen, über die Zunftzugehörigkeit kommt man in die Ratsaristokratie, über das reiche Patriziat (und die Universitäten) gelangt man in die höheren Ränge der Fürstlichen Kanzler und bischöflichen Domvikare, und auf der Wende zum 6. Jahrhundert scheint das ganze Sozial- und Ständesystem überhaupt aus den Fugen zu geraten.

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